• Fr., 16. Juni 2023
  • 10:30 - 12:30
  • Stadtbibliothek Innsbruck

Buchpräsentation: Innsbruck liest Fluchtgeschichten

„Wir sahen kein rotes Licht. Wir sahen kein Land, keinen Mond, keine Sterne. Nur Wasser. Hohe Wellen. Sturm!“, schreibt Elyas Jamalzadeh im Innsbruck liest Buch Freitag ist ein guter Tag zum Flüchten (Zsolnay, 2022) über seinen Weg nach Österreich.
Wie lässt sich auf der Flucht Erlebtes überhaupt in Worte fassen? Welche Möglichkeiten haben und wählen geflüchtete Menschen? Darüber sprechen die beiden Autoren Elyas Jamalzadeh und Andreas Hepp mit den Expert*innen Helga Ramsey-Kurz (Institut für Anglistik, Uni Innsbruck) und Andreas Oberprantacher (Institut für Philosophie, Uni Innsbruck).
Moderation: Michelle Köttler und Anna Ludwig, (Studierende Literaturwissenschaft, Uni Innsbruck)
Platzreservierungen - nur mehr Restplätze vorhanden!: +43 512 5360 5700



Inhalt
Die afghanischen Eltern von Elyas Jamalzadeh lebten schon im Iran, als er auf die Welt kam. Er wurde als Flüchtling geboren. 2014 macht er sich auf den gefährlichen Weg nach Europa. Mit beeindruckender Unmittelbarkeit wird hier eine Reise beschrieben, die man kaum überleben kann. Dass Jamalzadeh Humor und Ehrgeiz nie eingebüßt hat, hilft ihm beim Ankommen in einem fremden Land. Er lernt Deutsch, beginnt eine Ausbildung und verliebt sich.
Elyas Jamalzadeh, geboren in Teheran als Kind afghanischer Kriegsflüchtlinge. Laut seiner Mutter schneite es am Tag seiner Geburt. Er floh mit seinen Eltern 2014/15 nach Österreich und begann eine Lehre als Friseur.
Andreas Hepp, geboren 1996 in Wels, studierte Germanistik und arbeitet heute als Deutschlehrer an einer Linzer Privatschule

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