- Do., 28. Mai 2026
- 18:30 - 20:30
- Med-Uni- Innsbruck, Audimax - Fritz-Pregl-Str. 3.
Diversitätssensible Hämatologie

Diversitätssensible Hämatologie
Univ.-Prof.in Dr.in Marie von Lilienfeld-Toal
Gründungsdirektorin, Institut für Diversitätsmedizin, Medizinische Fakultät, Ruhr-Universität Bochum, Bochum, Deutschland
In der Medizin wird Gesundheit oft durch das Vorliegen normaler Befunde definiert. Doch was genau ist „normal“? Meistens werden normal und häufig gleichgesetzt, was in sich problematisch ist. Anders als in anderen Fächern, wo es möglicherweise denkbar ist, den Begriff der Normalität überhaupt abzuschaffen zugunsten einer facettenreichen Vielfalt braucht die Medizin Referenzen, die bei der Entscheidung, ob eine Person gesund ist oder eine Behandlung benötigt, Orientierung bieten. Ein gutes Beispiel hierfür sind Referenzbereiche von Laborwerten, die angeben, welche Laborergebnisse als normal gelten können und welche aus dem Rahmen fallen. In dem Vortrag wird anhand des Blutbildes (weiße Blutkörperchen, rote Blutkörperchen, Blutplättchen) herausgearbeitet, welche Fallstricke in der aktuellen Umsetzung dieses medizinischen Konzeptes liegen und welche Verbesserungen eine diversitätssensible Medizin hier leisten kann.
Univ.-Prof.in Dr.in Marie von Lilienfeld-Toal
Gründungsdirektorin, Institut für Diversitätsmedizin, Medizinische Fakultät, Ruhr-Universität Bochum, Bochum, Deutschland
In der Medizin wird Gesundheit oft durch das Vorliegen normaler Befunde definiert. Doch was genau ist „normal“? Meistens werden normal und häufig gleichgesetzt, was in sich problematisch ist. Anders als in anderen Fächern, wo es möglicherweise denkbar ist, den Begriff der Normalität überhaupt abzuschaffen zugunsten einer facettenreichen Vielfalt braucht die Medizin Referenzen, die bei der Entscheidung, ob eine Person gesund ist oder eine Behandlung benötigt, Orientierung bieten. Ein gutes Beispiel hierfür sind Referenzbereiche von Laborwerten, die angeben, welche Laborergebnisse als normal gelten können und welche aus dem Rahmen fallen. In dem Vortrag wird anhand des Blutbildes (weiße Blutkörperchen, rote Blutkörperchen, Blutplättchen) herausgearbeitet, welche Fallstricke in der aktuellen Umsetzung dieses medizinischen Konzeptes liegen und welche Verbesserungen eine diversitätssensible Medizin hier leisten kann.
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