• Sa., 7. März 2026 und Weitere
  • 00:00
  • Innsbruck, Kunstraum

MAGDALENA FRAUENBERG

Magdalena Frauenberg (*1996, Österreich) verbindet feministische Perspektiven mit einer poststrukturalistisch geprägten Bildsprache, in der kulturelle Zeichen nicht als feste Bedeutungen erscheinen, sondern als bewegliche, historisch gewordene Konstruktionen. Ihre Installationen, Fotografien und Videoarbeiten greifen auf regionale Ikonografien, kunsthistorische Referenzen und materielle Artefakte zurück, um Zuschreibungen von Weiblichkeit infrage zu stellen. Erinnerung, Körper und kulturelle Zeichen treten in ein offenes Verhältnis zueinander, in dem Sichtbarkeit stets von Abwesenheit durchzogen bleibt. Gerade in dieser Spannung entsteht ein Bildraum, der weniger erklärt als vielmehr verschiebt, verknüpft und neu lesbar macht.